Geschrieben von Bernhard
Über giftiges Essen und giftige Medikamente.
Der
Liebe Gott hat sich einmal vorgestellt, eine lebendige Erde zu schaffen
mit ganz vielen Regenwürmern drinnen, und zwar so, wie es auf dem Bild
unten abgebildet ist.
Ein
Topf entspricht einem Quadratmeter Erde
Von
einem Hektar (10.000 Quadratmeter) kann man 2 Kühe ernähren.
Die
fressen das Gras oder auch das Heu, welches auf dieser Fläche wächst.
Unter
der Erde lebt die Lebendmasse im Gewicht von 5 Kühen.
In
Form von Regenwürmer.
Ökologisch bewirtschaftete Flächen haben immer noch einen guten Bestand
von Regenwürmern.
2.500
- 3.000 Kg Regenwürmer leben pro Hektar in einer gesunden Erde und sie
produzieren pro Jahr
- 600
Tonnen hochwertigsten Humus.
- sie
durchziehen das Erdreich mit Kanälen,
- wo
sich die Feuchtigkeit sammelt,
- wo
aber auch die Pflanzen ihre Wurzeln ganz leicht tiefer ins Erdreich
wachsen lassen können, dorthin, wo auch bei einer Hitze- oder
Trockenperiode immer noch Feuchtigkeit für die Pflanze vorhanden ist.
Die
„moderne“ Landwirtschaft, welche nur mit Giften und extremen Pflügen zu
arbeiten weiß, bringt das Leben unter der Erde um.
Dieses Verbrechen an der Erde, aber auch an der Menschheit, schaut dann
so aus:
Es
entsteht kein natürlicher Humus mehr, es muß künstlich gedüngt werden,
die Pflanzen bekommen nicht mehr das, was sie brauchen, sie werden
krank, andere Pflanzen, welche das Fehlende ergänzen wollen, beginnen
dort zu wachsen. Man nennt sie “Unkraut“. Dieses „Unkraut“ wird nun mit
chemischen Keulen niedergespritzt, welche dann ins Grundwasser gehen und
von dort wieder ins Trinkwasser.
Es
machen sich Insekten über die geschwächten Kulturpflanzen her, gegen
welche dann wiederum hochgiftige Chemikalien in Form von Insektiziden
gespritzt werden.
Auch
diese Insektizide gelangen ins Grundwasser.
Warum
man das macht?
-
damit die Chemischen Industrie weiter Profite macht
-
damit die Bauern abhängig bleiben
-
damit wir schwache, leere landwirtschaftliche Produkte erhalten,
- und
somit die Pharmazeutische Industrie auch genug Kranke erhält, welche sie
dann wiederum abhängig von ihren Tabletten und Spritzen macht
-
damit die Lüge vom „Fortschritt“ und dem „Kampf gegen den Hunger in der
Welt“ aufrecht erhalten bleibt
Die
Chemie alleine schafft schon recht viel an Vernichtung, den Rest schafft
dann der Irrsinn des immer tiefer Pflügens.
Der
Lebensraum der Regenwürmer wird jedes Jahr von Grund auf zerstört.
Wir
führen regelrecht Krieg gegen alle Lebewesen.
Es
ist so, wie wenn jedes Jahr im Herbst oder im Frühjahr unsere gesamte
Nation, unsere gesamten Häuser, unsere gesamten Straßen, unsere Gärten,
Felder, Wasser-, Telephon- und Stromleitungen mit Bomben zerstört werden
würden.
Es gibt
eine sanfte, biologische, pfluglose Landwirtschaft.
Blödsinn, schreien ab nun die ersten. Sie wissen es nicht anders.
Und
doch, es gibt sie.
Landwirtschaftliche Betriebe, welche pfluglos arbeiten, um dieses Leben
unter der Erde zu schonen, ja zu fördern.
Die
Regenwürmer arbeiten für den Bauern – und der arbeitet dann nicht mehr
für die Chemische Industrie.
Klar,
dass die Vertreter der Industrie und die, welche von der Industrie
ausgebildet wurden, nun aufschreien.
Ihr
Slogan „Gegen den Hunger in der Welt“ wird zur perfiden Ironie.
Eine
Frau meinte bei einer Veranstaltung skeptisch, ob man mit pfluglos und
biologisch wohl die ganze Erde mit Nahrungsmittel versorgen könnte?
Ich
habe ihr gesagt, daß sie gerade vorhin einen Film darüber gesehen hat,
nämlich:
-
Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf
Nahrung,
sagt
im Film
www.we-feed-the-world.at :
-
100.000 Menschen sterben jeden Tag an Hunger oder seinen unmittelbaren
Folgen
-
Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren.
-
Alle 4 Minuten erblindet ein Mensch wegen Vitamin A Mangel.
-
Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf
Nahrung,
sagt
im Film
www.we-feed-the-world.at :
Auf
dem größten Landwirtschaftsmarkt für Westafrika kostet europäisches
Gemüse, europäische Früchte ein Drittel des einheimischen Preises.
Das
europäische Gemüse wird von der EU subventioniert.
EU
und USA geben t ä g l i c h 1.000.000.000 Dollar (in Worten: Eine
Milliarde USD) für Agrarsubventionen aus.
Effekt: der komplette Zusammenbruch der afrikanischen Bauern – selbst
wenn sie unter brennender Hitze 18 Stunden am Tag auf dem eigenen Grund
und Boden arbeiten, haben sie nie eine Chance.
Sie
müssen, wenn sie können, emigrieren.
Sie
emigrieren unter Todesgefahr z.B. in die Glashäuser nach Südspanien und
schuften dort wieder unter unmenschlichen Bedingungen für das
Glashaushybridgemüse, welche wir in Europa rund ums Jahr in den
Supermärkten kaufen.
-
Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf
Nahrung,
sagt
im Film
www.we-feed-the-world.at :
Laut
Report der Welternährungsorganisation der UNO ist die moderne
Landwirtschaft heute in der Lage, 12 Milliarden Menschen ohne Probleme
zu ernähren.
Er
sagt: Ein Kind, welches heute an Hunger stirbt, wird ermordet.
80 %
(in Worten: achtzig Prozent) der EU-Agrarförderung für Rumänien wird
dafür ausgegeben, fruchtbare Erde so zu vergewaltigen, dass sie keine
Lebewesen mehr enthält.
Ziel
ist, so leere Gläser wie in der oberen Reihe auf dem Bild unten zu
bekommen.
Links
zum Thema:
www.biofarmland.com - Die andere Art der Landwirtschaft
Über die Leistung der Regenwürmer
Der Teufelskreis unserer Ignoranz
Fast alles, was wir an Früchten, Gemüse, Getreide im Supermarkt oder
Lebensmittelgeschäft kaufen ist Hybridware.
Das Brot, welches wir täglich essen, ist fast immer aus Hybridgetreide
hergestellt.
Die Nudeln, die Kuchen – sie sind mit Mehl aus Hybridgetreide gemacht.
Die Eier - die sind von Hühnern, welche Hynbridnahrung bekommen und
auch das Fleisch ist meistes von Tieren, welche Zeit ihres kurzen (Mast-)Lebens
nur Hybridnahrung bekommen haben.
Was Hybrid ist?
Eine perfide Idee der Saatgut- und Chemieindustrie.
Wenn sich Menschen innerhalb einer Familie vermehren, spricht man von
Inzucht.
Die Nachkommen degenerieren und werden auch geistig debil.
Wenn Tiere innerhalb der Herde untereinander vermehrt werden, so nennt
man das Inzucht. Auch die Tiere degenerieren dabei.
Hybridpflanzen sind Pflanzen, welche innerhalb einer „Familie“ vermehrt
werden.
Nimmt man dann die Nachkommen einer anderen „Inzucht-Pflanzenfamilie“
und kreuzt sie mit der ersten „Inzucht-Pflanzenfamilie“, so ergibt das
dann jene Hybridpflanze, die wir dann als schöne, makellose und
geschmacklose Lebensmittel im Supermarkt kaufen können.
Hybridpflanzen produzieren einmal eine einzige Frucht, es fehlt ihnen
aber an der Kraft, sich weiter zu vermehren.
Das Saatgut muß jedes Jahr neu bei der Saatgutfirma gekauft werden. Der
Bauer ist nun von diesen Firmen abhängig.
Auch der Nährwert dieser Nahrungsmittel ist schwächer, als der gesunder
und natürlicher Pflanzen.
Bloß – die gibt es eigentlich schon gar nimmer. Außer auf Biohöfen oder
bei sonstigen verantwortungsbewussten Bauern.
Ich möchte kurz was zitieren aus einem Bericht von eco-world.de , den
link zu diesem Artikel kopiere ich am Schluß dazu.
Zitat:
Das Motto von Kultursaat lautet: "Wir züchten nicht für uns selbst,
sondern für zukünftige Generationen."
Weiters:
Pointiert ausgedrückt ist die Erstellung von (fast allen) F1-Hybriden
der noch unentdeckte BSE-Skandal im Pflanzenbereich"
"Im Zuge der Hybridzüchtung wird der Schwerpunkt fast ausschließlich auf
Ertrag, Uniformität und Resistenzen gelegt.
Die Inhaltsstoffe unserer Nahrungspflanzen sowie der Geschmack jedoch
werden vernachlässigt. Wichtig Spurenelemente nehmen drastisch ab."
Nahrung aus Hybridpflanzen e n t z i e h t dem Körper und der Seele
Kraft, anstatt sie mit Lebenskraft zu versorgen.
Abhilfe schafft man, indem man versucht, natürlich belassene
Nahrungsmittel zu besorgen.
Entweder in Bioläden.
Wem dies zu teuer ist, kann sich einen Bauern suchen, in welchen er
Vertrauen hat.
Auch können sich mehrere Leute zu einer Art Einkaufsgenossenschaft
zusammenschließen und so größere Mengen einkaufen zu akzeptableren
Preisen..
Überall, wo die Saatgutfirmen ihre Hände im Spiel haben, wurde und wird
das ursprüngliche, über Jahrhunderte weitergegebene Saatgut der Bauern
mutwilllig vernichtet, um diese abhängig zu machen vom Diktat der
Agrarindustrie.
Weltweit
Bereitwillige Handlanger finden sie in einer korrupten Politik.
In Rumänien und Bulgarien zum Beispiel bekamen die Bauern in einem Jahr
eine Subvention vom Staat, wenn sie eine bestimmte Art von Saatgut
kauften.
Ein Jahr später bekamen sie keine Subvention mehr. Da war´s aber schon
zu spät.
Es hat ihnen niemand gesagt, dass sich dieses subventionierte Saatgut
nicht mehr weitervermehrt. Man hat diesen unerfahrenen Leuten
absichtlich Hybridsaatgut untergejubelt.
Die Bauern wurden innerhalb eines Jahres abhängig gemacht für immer.
Das war 2004 oder 2005
Die Spieler in diesem abgekarteten Spiel:
Korrupte Vertreter der Regierungen und westliche Saatgutfirmen wie
Pioneer, Monsanto, Bayer und Syngenta
Bevor da aber nun jemand sagt, ……. ah, eh klar, die im Osten …… möchte
ich kurz erwähnen, dass die Phase der Abhängigmachung der Bauern im
Westen schon vor langer Zeit über die Bühne lief, ohne dass es irgendwer
bemerkt hätte.
Übrigens:
Die Samen, die es jetzt in allen Bau- und Supermärkten gibt für die
Gartenbesitzer, sind fast durchwegs Hybridware.
Links zum Thema
Verein Arche Noah,
Samenbank und Sortenerhalter
Um
einen Hektar Land konventionell, also mit Pflug und Egge etc. zu
bearbeiten, sowie auch den Kunstdünger und die Spritzmittel gegen
Unkraut und Insekten auszubringen braucht man ca.
- 100
Liter Diesel pro Hektar für die Traktoren.
Überläßt man die Arbeit sozusagen den Regenwürmern und verzichtet auf
den Pflug und auch auf das Ausbringen der chemischen Gifte, dann
reduziert sich der Treibstoffeinsatz auf die Hälfte.
- 50
Liter Diesel auf 1 Hektar.
Betreibt man die Traktoren zur Hälfte mit Pflanzenöl, zur Hälfte mit
Diesel, so kommt man auf ein Viertel des ursprünglichen Dieseleinsatzes,
nämlich auf
- 25
Liter Diesel auf 1 Hektar.
Ohne
Umbau, ohne eine einzige Schraube gewechselt zu haben.
Will
man ganz ohne Diesel auskommen und nur mit Pflanzenöl seine Traktore
betreiben, dann muß man eine kleine Modifikation vornehmen, indem man
das Pflanzenöl vor dem Dieselfilter erwärmt, damit es dünnflüssiger wird
und somit leichter durch den Filter geht.
Dann
sinkt der Dieseleinsatz auf bis zu
- 0
(in Worten: Null) Liter Diesel auf einen Hektar.
Ein
kurzes Rechenbeispiel zum Kopfrechnen:
Ein
landwirtschaftlicher Betrieb mit 600 ha braucht normal bei
herkömmllicher Bewirtschaftung ca.
-
60.000 Liter Diesel pro Saison.
Biologische und pfluglose Landwirtschaft braucht ca.
-
30.000 Liter Diesel pro Saison.
Die
Hälfte davon Pflanzenöl, ergibt
-
15.000 Liter Diesel pro Saison.
Ein
einziger landwirtschaftlicher Betrieb spart
-
45.000 Liter Diesel pro Saison.
Gibt´s nicht, was?
Doch.
Solche Sachen gibt´s inzwischen.
Man
muß sie nur sehen wollen und man darf nicht alles glauben, was die
„Experten“ der einzelnen Industrien so im Fernsehen und in den Zeitungen
dem Volk vorlügen.
Die
Industrie hat kein Interesse daran, dass sich der Bauer seinen
Treibstoff selbst presst.
Die
Industrie hat auch kein Interesse daran, dass der normale Autofahrer zum
Bauern tanken fährt, denn bei den Autos geht das auch. Auch diese kann
man mit Pflanzenöl betreiben. Wohlgemerkt: Wir reden hier von ganz
normalem Pflanzenöl, nicht von Biodiesel.
Warum´s keiner tut? Oder nur sehr wenige?
Weil
den Leuten Angst gemacht wird, dass der Traktor oder das Auto
kaputtgeht.
Diese
Angst ist notwendig, damit das System der Erdölkonzerne aufrechterhalten
bleibt, welche übrigens gerade jetzt soviel Profite einfahren wie noch
nie in ihrer Firmengeschichte.
Bauern, welche auf ihren Feldern Raps, Sonnenblumen oder andere Ölsaaten
anbauen, diese dann ernten und selbst zu Treibstoff verpressen oder
dafür zu einer Lohnpresse fahren, sind unabhängig vom Diktat der
Konzerne und dem Auf und Ab der Spekulanten.
Die
Ölpflanze nimmt CO2 auf und produziert während ihres Wachstums
Sauerstoff – denselben Sauerstoff, den der Motor später wieder braucht,
um das Pflanzenöl sauber zu verbrennen.
Die
CO2-Bilanz ist also ausglichen.
Es
werden nun in regelmäßigen Abständen Zahlen und Gutachten von der
Erdölindustrie über die Medien verbreitet, wie umweltschädlich
Pflanzenöl für die Umwelt ist und wie schädlich auch für die Motoren.
Sie
lügen.
Dass
Pflanzenöl statt Diesel nicht die Lösung aller Probleme dieser Erde für
die nächsten 1.000 Jahre ist, ist klar.
Aber
es ist eine wirkliche Alternative für diese jetzige Zeit, solange, bis
eine andere Antriebstechnik kommen wird.
Dass
diese Technik kommen wird, ist auch klar. Allerdings wird dies abseits
der Industrie und der Konzerne geschehen.
Es
gibt tausende Fahrzeuge, welche diesen natürlichen Treibstoff bereits
verwenden.
So
wie unser Bus, ein VW Transporter 2,5 TDI, nun schon 115.000 km damit
runtergespult hat, so gibt es tausende andere Fahrzeuge, welche
ebenfalls problemlos damit fahren und zum Teil schon um vieles mehr an
Kilometer damit runtergespult haben als wir.
Für
die Landwirtschaft oder sonstige Großverbraucher ist es eine reale
Möglichkeit, sofort und kostenlos anwendbar.
Und,
ein angenehmer weiterer Nebeneffekt:
Bis
jetzt hat man noch nicht gehört, dass ein Volk ein anderes Volk mit
Bombern angegriffen hätte wegen der Sonnenblumenkerne.
Damit kann sich die Saatgut-Industrie, die schon seit einigen Jahren
zunehmend von Chemie- und Agrarkonzernen bestimmt wird, freilich nicht
identifizieren. Gewinnmaximierung lautet ihr simples wie für das
Überleben der Menschheit gefährliches Credo. Deshalb vor allem setzen
Konzerne wie Monsanto, Bayer und Syngenta weiterhin auf Gen-Manipulation
- obwohl die Mehrheit der Weltbevölkerung Gen-Food ablehnt - und
verkaufen ihren Kunden ansonsten in erster Linie Hybrid-Saatgut.
Die Saatgut-Industrie profitiert nämlich "doppelt" an ihren
Hybridzüchtungen, weil sie faktisch einen eingebauten Patentschutz
haben. Hybridpflanzen bringen den Bauern und Gärtnern nämlich nur einmal
ausreichend Ertrag. Die nächste Generation dieser Hybridsorten ist aus
genetischen Gründen praktisch unbrauchbar. "Hybridzüchtung und
neuerdings die genetisch fixierte Unfruchtbarkeit in der folgenden
Generation verhindern den Nachbau von einigen Pflanzen, wie er noch vor
wenigen Jahrzehnten üblich war", kritisieren die Experten von
Kultursaat. Hybridsorten müssen deshalb jedes Jahr neu von den
Saatgutkonzernen gekauft werden. Die Bauern werden abhängig von den
Konzernen, die sich immer stärker den Saatgut-Markt und die gesamte
Nahrungsmittelindustrie bestimmen. "Die großen Chemiekonzerne haben
inzwischen fast alle Saatgutfirmen aufgekauft", warnte 1999 der Biologe
und Genforscher, Michel Haring, von der Universität Amsterdam.